CHANTAL IMBODEN & SEBASTIAN TKOCZ

“Das Recht auf Bewegungsfreiheit”

Wir

…tanzen beide seit 1998 Tango. Seit 2006 arbeiten wir auch als Tangolehrer. Wir finden es sehr schwierig, über uns selbst zu schreiben. Deshalb haben wir hier anstelle eines Textes von uns die Titelstory aus der Januarausgabe 2018 der Tangodanza, Europas größter Tangozeitschrift, geschrieben von Sabine Zubarik, der Organisatorin des jährlichen Tangolehrertreffens in Erfurt. Viel Spaß!

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Das Interview mit Sabine Zubarik ist erschienen in der 2018 Januar Ausgabe der Tangodanza.

Unser Tango

Tango kann vieles sein, Bühnentanz oder ein Tanz für das Erlebnis im Paar. Historisch inspiriert oder entwicklungsfreudig und modern. Unser Tanz hat über die Jahre viele stilistische Veränderungen erlebt. Konstant war die Suche nach einer immer tieferen Verbindung miteinander und mit der Musik und nach organischen ganzheitlichen Bewegungen. So hat sich mit der Zeit unser eigener Stil entwickelt, mit besonders weichen und fließenden Bewegungen und größter musikalischer Präzision und Freiheit. Als Perfektionisten und leidenschaftliche Entdecker waren wir dabei ständig auf der Suche nach einem noch genaueren Verständnis des menschlichen Körpers und seiner Möglichkeiten im Paartanz.

Wie wir lehren

Wir erleben und unterrichten Tango ganzheitlich. Wir beziehen immer den ganzen Menschen ein, in jeder Bewegung, in der Kommunikation von Führen und Folgen und in der didaktischen Vermittlung. Unser Unterricht ist tänzerisch und sprachlich sehr präzise. Gleichzeitig suchen wir stets danach besser darin zu werden, Inhalte so zu vermitteln, dass sie angenommen und in den individuellen Tanzstil der Lernenden integriert werden können. Das bedeutet zum einen, dass wir neben genauen verbalen beschreibungen auch immer Bilder, Analogien und natürlich den Tanz selbst anbieten, um Inhalte besser verstehen zu können. Zum anderen achten wir sehr darauf, mit unserer Sprache nicht dominant zu sein und keine Widerstände aufzubauen.

In unsere Tangokurse fließen Wissen und Erfahrungen aus Gyrotonic, Yoga und anderen Tänzen ein, sowie aus einer umfangreichen Beschäftigung mit Lern- und Unterrichtstheorie.

Jeder Mensch lernt in seinem eigenen Tempo. Wir sehen es als Teil unserer Aufgabe, alle darin zu ermutigen, dieses Tempo kennenzulernen und zu respektieren.

Nicht zuletzt sehr wichtig ist uns der einfühlsame Umgang im Paar und in der Gruppe. Man muss mindestens zu zweit sein, um Tango zu tanzen oder zu lernen. Eine offene unterstützende und begeisternde Atmosphäre hilft dabei sehr!

Media

ARTE TV Dokumentation

Art.13 & Berlin – Tangometropole Europas

Im März 2016 war ARTE TV für die Dreharbeiten zur Sendereihe “Tangometropole Berlin” zu Gast im ART.13. Die Reportage umfaßt fünf kurze Episoden. Das ART.13 steht im Zentrum von vier Episoden…viel Spaß beim Schauen in der ARTE Mediathek!

9. Tangobewegung Wien

Seminare mit Chantal & Sebastian